5. Juli 2009

Mia lernt die Liebe kennen

"Hey kleine Mieze, was stehst du da denn so? Woran denkst du und was fühlst du gerade?" "Liebes Herz, ich denke an meinen Liebsten und an den letzten Sommer." "Kleine Mieze, ein neuer Sommer steht vor der Tür...wer denkt da an die Vergangenheit?" "Kleines Herz, der letzte Sommer- der war so wunderschön, da muss ich manchmal kurz stehen bleiben, einatmen, in Gedanken versinken, leise lächeln- denn manchmal kann ich mein Glück kaum fassen." "Ach Mieze, dann schlage ich etwas lauter- das unterstreicht dann die schönen Gedanken." (Poch, Poch, Poch) "Kleines Herz?" "Ja?" "Manchmal, bin ich traurig, schrecklich traurig, dann fühle ich mich klein, einsam und schutzlos- ich vermisse den Liebsten so sehr, dass es weh tut. Ich kann dann kaum atmen. Kleines Herz- kann ich da nicht irgend etwas gegen tun? Eine neue Atemtechnik einüben, ablenken, Tabletten- irgendwas..Du kennst dich da doch bestimmt aus...oder ?!" Mein kleines Herz hat leise aufgelacht. (Stellt euch das einmal vor! )
"Du dumme kleine Mieze, dagegen gibt es kein Mittel. Weißt du denn nicht warum ich manchmal so weh tue?" Ich schüttelte leise den Kopf. "Dumme Mieze. Aus Liebe. Aus reiner Lieb....e.Poch. Poch. Poch. Mieze?" "Ja?" "Lässt du mich jetzt weiter schlagen und stellst nicht mehr so dumme Fragen?" Ich nickte stumm- schließlich wollte ich mein kleines Herz nicht verärgern. " Dann schlug es weiter. Etwas lauter und schneller. Und ich konnte sie spüren. Die Liebe. Bis in den kleinen Zeh und wieder zurück.

Kommen sie näher..Kommen sie ran...

Twitterer/Blogger/Sensationen.
Vielleicht hat ja jemand Lust auf ein kleines Treffen. Da Libori quasi vor der Tür steht- bietet es sich ja nahezu an. Sonnenschein, nette Leute und kühle Getränke. Ganz entspannt. Wer mag- einfach melden. Ich würde mich freuen.

Hilfe gesucht

24. Juni 2009

Rolle rückwärts

Und da hing es. Das dicke Mädchen von Nebenan. Wie ein nasser Sack über der Kletterstange. Kopfüber. Wenig elegant. Mehr Lachnummer. Rot war ihr Kopf. Hummerrot. Einige Mädchen standen neben ihr, kicherten wenig versteckt und starrten sie an. Anscheinend bekam sie keine Rolle hin. Hing einfach nur dort, japsend wie ein Karpfen an der Luft. Zwei Jungs standen neben ihr. Lachend. Laut. Hielten sich schon vor lauter, lautem Lachen den Bauch fest. Ihre Augen waren zusammen gekniffen. Besser so- denn sonst hätte man vielleicht gesehen, dass sie den Tränen nahe war. Verzweifelt. Beschämt. Klein- klitzeklein. Das dicke Mädchen von Nebenan versucht halbwegs elegant von der Stange zu rutschen. Irgendwie. Nur elegant. Irgendwie. Es nicht noch schlimmer machen. " Wie ein nasser Mehlsack..." gluckste ein Mädchen. Mit verzerrten Mund wieherte ein anderes Mädchen. Ihre Zahnspange blitze dabei auf und ihre roten Wangen glühten vor lauter Lachen. " Hast du schon einmal einen nassen Mehlsack gesehen?" zischte ich dem Mädchen zu und schlängelte mich zu den Kletterstangen. " Eben! Also halt besser deinen Mund.." Das dicke Mädchen saß nun auf dem Boden. Wischte sich verlegen die Tränen ab. Schämte sich- offensichtlich- sehr. Die Jungs zeigten mit dem Finger auf sie. Sie hielt sich den Bauch fest. " Komm ich helfe dir auf.." ich hielt ihr meine Hand hin. Sie sah mich mit großen blauen Augen an. Verlegen. Sie nahm meine Hand und stand langsam auf. Schlug sich den Staub von der Hose und sah mich kurz an. "Danke...." murmelte sie schnell. " Kein Problem...sag mal, wohnst du nicht bei mir in der Nähe? Wie heißt du?" fragend sah ich sie an...
"Mia" murmelte sie leise. " Mia Niemand."

19. Juni 2009

Liebe Teil1


Angekommen aus der Reihe , Mia und die Liebe...

18. Juni 2009

Komm mit ins Sommerloch

Ich würde gerne wieder schreiben.Mehr schreiben. Von meiner großen Liebe. Vom Abnehmen. Von Frau Müller. Von Susi, die ich nur noch selten im Bus treffe. Von meiner Kindheit- meiner Zukunft. Von meinen Träumen und der Hochzeit im Sommer. Ich würde gerne mehr schreiben. Ja, wirklich. Ich würde gerne erzählen, dass mich jetzt viel mehr Leute als arrogant einschätzen. Das ich kaum noch angesprochen werde. Das Frauen bei mir die Nase rümpfen und meinen, dass ich eh Magersüchtig sei. Ich möchte euch gerne von meinem neuen Zahnarzt erzählen, der mir meine Angst fast genommen hat. Von geflüsterten Geschichten und zu großen BHs. Von Umkleidekabinen und Bettgeschichten. Vom Sommer und von kleinen Ameisen. Ich möchte euch von Kleidern erzählen und von Schuhen von Shirts und von Nerds. Ach, auch davon, wie sehr ich meinen Nerd liebe. Davon könnte ich immer erzählen. Immer. Echt wahr. Ich würde gern von Kohlmeisen und von einer Nonne erzählen. Von Schwester Agatha. darüber, dass ich immer Nonne werden wollte- nie Erzieherin. Das ich davon träume Kinderhörspiele aufzunehmen und das ich mir mittlerweile vorstellen kann- irgendwann zu heiraten. Ich möchte von meinen Ängsten erzählen, dass ich nie mit offener Schranktür schlafe und dass ich an Elfen glaube. Das ich jede Schnecke über die Straße setze und ich mich auch traue Käfer und Regenwürmer an zufassen. (Wenn sie nicht zu dick sind) Ich würde gern davon schreiben, dass ich manchmal leise weine. Manchmal auch laut schluchzend.Von Männergeschichten und seltsamen Dates. Von wirren Mails und von lauten Freundinnen. Ich möchte mehr schreiben. Aus meiner kleinen Welt berichten. Ja.
Viel zu viel- was ich euch noch erzählen möchte- bald ganz bald.

10. Juni 2009

Komm lass uns Schneckenjoggen gehen

9. Juni 2009

Wahlwiederholung

Manchmal muss ich ganz langsam gehen. Dann darf ich weder hüpfen- noch tanzen. Sonst schwappt die Sehnsucht über.
Manchmal bin ich so voller Sehnsucht, dass ich Angst habe sie zu verschütten. Schwipp. Schwapp.Und schon liegt sie da. Tropfend. Fließend. Die Pfütze voller Sehnsucht. Ja. Und dann,dann haben wir den Salat. Dann kullern dicke Tropfen. Plitsch. Platsch. Zu Boden. Dann ist keine Besserung in Sicht und kein Trost. Ich stehe in der Pfütze und kalt kriecht sie in meine Jeans. Saugt sich in den derben Stoff und durchnässt die gesamte Hose. Rauf zum Shirt. Zu den Armen.Zu den Händen. Zurück zu den Schultern. Zum Hals.Dann kurzer Umweg direkt zum Herz. Umklammert mich. Nicht sonderlich zärtlich. Hüllt mich ein.Nicht sonderlich liebevoll. Von oben bis unten. Und hält mich fest. Ganz fest. Kleidungswechsel. Hilft. Nur bedingt. Dann ist mein Herz ganz schwer. Voll gefüllt bis zum Rand. Ein weiterer Tropfen und es läuft über.
Dann muss ich ganz langsam gehen. Dann darf ich weder hüpfen- noch tanzen. Sonst schwappt die Sehnsucht über....

7. Juni 2009

Die Keira und ich




Hach ja, sah ich vor Monaten noch Kelly Osbourne ähnlich- gleiche ich nun eher der Keira. Hach ja..die Keira und ich..da will ich mich mal nicht beklagen und lehne mich entspannt zurück. Wem sehr ihr so ähnlich?

31. Mai 2009

Liebeserklärung. 1/2 Versuch

In Liebeserklärungen bin ich eher schlecht. Nein. Halt. In Liebeserklärungen bin ich eher sehr schlecht. Von mir aus könnt ihr auch noch ein "sehr" dazwischen setzen. Ich kann es einfach nicht.Punkt. Ich stottere, winde mich, versuche hübsche Worte zu finden, werde knallrot (und rot steht mir so gar nicht), ich werde verlegen und fühle mich wie 14 1/2. Ich stammel etwas von.. "großer Liebe, Glück.. ungeahnte Gefühle..und so" und doch kann ich nicht einmal halbwegs das sagen, was ich sagen müsste bzw möchte. Vor Stunden noch, die Worte hübsch im Kopf zurecht gelegt, hörten sie sich gar nicht so übel an- ausgesprochen allerdings eine Katastrophe. Voll Katastrophe, wenn man so will. Ich habe da einfach keine Übung drin. War immer eher zurück haltend- leise lächelnd. Heute ist es mir ein Bedürfnis manche Sachen auszusprechen. Ich muss es einfach tun- bevor ich platze. Denn- mal ehrlich- wer will schon platzen? Eben. 
Atemübungen. Bringen nichts.
Worte aufschreiben. Noch schlimmer.
Drauf losreden. Ein schreckliches Gestotter.
Konzentration. Nicht vorhanden.
Kurzum. Ich kann einfach keine schönen Liebeserklärungen machen. Wie gerne würde ich ihm sagen was er mir bedeutet. In sämtlichen Sprachen, suchen ich nach Worten die ausdrücken was ich empfinde. Die sagen, was ich nicht zu sagen wage. In sämtlichen Sprachen gibt es kein perfektes Wort. In allen Sprachen würde ich es singen, wenn es dann besser klingen würde. (Würde es aber wohl eher nicht)
Du bist mein Herzblut.Mein Atem, meine Wärme, meine Hoffnung und mein ganzes Glück.Nie, niemals zuvor habe ich ähnliches erlebt, gespürt. Die Hoffnung auf Liebe- hatte ich schon lange aufgegeben. Und plötzlich warst da- ohne anzuklopfen. Da waren keine Fragen oder Zweifel mehr. Kein Falsch oder Richtig. Keine Angst. Deine Hand berührte meine. Ich wusste einfach, dass das Liebe ist.Deine Wange berührte meine. Ich fühlte mich gleich sicher.Deine Lippen berührten meine.  Gestärkt und beschützt.Voller L(i)eben
Wir sind unsichtbar verbunden. Herzklopfen. Immer. Trost wenn ich traurig bin, ein Lächeln wenn ich glücklich bin, Wärme wenn mir kalt ist, ein Kuss wenn ich nervig bin,Halt wenn ich in die Tiefe stürze, Knieschoner wenn ich ins Leben rase,  drei Worte wenn ich voller Sehnsucht bin. Du und ich. Wir zwei. Ein "i" verbindet unser Leben.Wir zwei gehören zusammen. Du bist meine Heimat. Angekommen.Alle Türen und Fenster stehen weit auf. Ich finde stets zu dir. Und du zu mir.Ohne Straßenkarte. Dafür liebe ich dich. Sehr.

Und irgendwann werde ich ihm das auch nochmal sagen. Ohne stottern. Ganz leise.Mit geschlossenen Augen, lächelnd.Und ganz schön.